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Militaria












Offiziersglas Pasewalker Kürassier-Regiment Königin 1717-1919
militaria012
Offizierkorps des Pasewalker Kürassier-Regiments Königin 1717-1919 Offizierkorps des Kürassier-Regiments Königin 1717-1919.

BA/AA 10 3 1898 HHO

Quellenachweise zu lt. Google

Das Kürassier-Regiment Königin 1717-1919 Kurzgeschichte des Regiments und adelige Offiziersbiographien Die in Vorpommern gelegene alte Stadt Pasewalk und das Kürassier-Regiment Königin sind in ihrer Geschichte auf das Engste miteinander verbunden. Seit im Jahre 1720 Pasewalk - übrigens einer der ältesten Städte in Vorpommern - nach dem Stockholmer Frieden an Preußen kam, standen hier preußische Truppen zur Befriedung des Gebietes und nach und nach wurden Garnison Stadt und Truppe zu einer Einheit, die später oft als Synonym verwandt wurde: Man sprach häufig nur noch von den "Pasewalker Kürassieren" und jeder wusste wer gemeint ist! Zur Regimentsgeschichte Das vorfriederizianische Dragoner-Regiment Nr.4 ist die Stammzelle des Kürassier-Regiments Königin. Benannt wurden die damaligen Regimenter unter König Friedrich Wilhelm I., dem Soldatenkönig, noch nicht wie später üblich nach Nummern, sondern nach den Namen der Chefs (nicht der Kommandeure!). Wechselte ein Chef, wechselte auch der Regimentsname, was später zu zahlreichen Verwirrungen führte. Man hat deshalb nachträglich Stammnummern eingeführt. 1717 nun wurde das Dragoner-Regiment Nr.4 aus abgegebenen Soldaten und Offizieren anderer Kürassier- und Dragonerregimenter errichtet. Der erste Chef wurde Achatz v.der Schulenburg (Chef 1717-1731). In Garnison lag das Regiment zunächst in Halberstadt und anderen Orten. Unter dem neuen Chef Markgraf Friedrich v.Bayreuth (Chef 1731-1763) kam es dann nach Vorpommern und speziell nach Pasewalk, Gartz a. d. Oder, Gollnow, Penkun, Schwedt, Ueckermünde und Treptow a.d.Tollense. Später kamen einige Garnisonsorte hinzu, andere wurden wieder aufgegeben, allerdings blieb Pasewalk von 1721 nun fast durchgängig bis 1919 Garnison Ort dieses Regiments. In späteren Jahren hieß das Regiment dann Dragoner- Regiment Markgraf Friedrich Christian v.Bayreuth (Chef 1763-1769), schließlich die Ansbach-Bayreuth-Dragoner nach Christian Friedrich Karl Alexander Markgraf v.Ansbach-Bayreuth (Chef 1769-1806). Danach übernahm die jeweilige preußische Königin die Chefstelle und daher stammte seit 1806 der Name Königin-Dragoner. 1819 erfolgte die Umwandlung in ein Kürassier-Regiment. Seit 1806 führen die Königinkürassiere die gekrönte Chiffre "L" als Emblem und seither gab es folgende Chefs, die stillschweigend als solche galten, obgleich sie in der Rangliste nicht geführt wurden: Königin Luise v.Preußen (1776-1810), geb. Herzogin zu Mecklenburg-Strelitz, Chef: 1806 – 1810 Generalfeldmarschall Graf v.Kalckreuth, Chef 1810-1818 Ohne Chef: 1818-1840 Königin Elisabeth (1801-1873), geb. Prinzessin v.Bayern, Chef: 1840-1861 Königin Augusta (1811-1890), geb. Prinzessin v.Sachsen-Weimar-Eisenach, Chef: 1861-1888 Königin Victoria (1840-1901), geb. Prinzessin v.Großbritannien und Irland, Chef: 1888 Königin Auguste Viktoria (1852-1921), geb. Prinzessin v.Schleswig-Holstein, Chef: 1888-1919 Das Regiment ist aber nicht nur wegen seiner besonderen Chefs berühmt, sondern auch wegen seiner außergewöhnlichen militärischen Verdienste. Es kämpfte zu Preußens Ehre tapfer in fast allen Kriegen, angefangen 1740 gegen Österreich, 1745 trugen die Dragoner bei Hohenfriedberg durch eine geradezu legendären Ritt einen besonderen Sieg davon. „Es begann der berühmteste Reiterangriff der preußischen Kriegsgeschichte. Wie ein Sturmwind brausen die Bayreuther Dragoner gegen die österreichischen Linien. Ihre Säbel sausen hernieder, und so unvermutet und gewaltig war der Aufprall, dass zwei feindliche Regimenter völlig niedergeritten wurden und 2 500 Gefangene in die Hände von 1 500 Reitern fielen. 66 Fahnen wurden erbeutet. Der Jubel war unermesslich.“[7] Im Siebenjährigen Krieg (1756-1763) standen sie ebenso ihren Mann wie in den Kriegen gegen das revolutionäre Frankreich 1792-1795, waren an den Freiheitskriegen 1813-1815 maßgeblich beteiligt, im Einsatz 1848 für Schleswig-Holstein in Dänemark, 1866 gegen Österreich und 1870/71 gegen Frankreich. In den Jahren 1914-1918 (letzter Friedenskommandeur: Oberstleutnant v.Knobelsdorff) sah man es im ersten Weltkrieg an allen Fronten fechten, bevor es 1919 aufgelöst wurde. 21 Offiziere waren gefallen. Nach Gründung der republikanischen Reichswehr (1919) übernahm das 6. (Preußische) Reiter-Regiment die Tradition der Königin-Kürassiere. Außerdem lebt die Erinnerung an die Pasewalker Truppe heute im 1999 begründeten "Verein Pasewalker Kürassiere" weiter, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, an die Vergangenheit des Regiments in Pasewalk zu erinnern

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